Wie Sie mit der FOKUSrecruit Methode wirksam und effizient Personal gewinnen (4/5)

Der Mitschnitt aus dem FOKUSrecruit Podcast Folge #004

Lieber Leser, liebe Leserin unseres Mehrwert-Blogs,

mit diesem Beitrag erhalten Sie den Mitschnitt aus dem FOKUSrecruit Podcast der Folge 004. Hier können Sie auch direkt reinhören. Bitte beachten Sie die Cockie-Richtlinie von Soundcloud.

Einleitung zur FOKUSrecruit Methode

HERZLICH WILLKOMMEN zur heutigen Folge des FOKUSrecruit Podcast

In den letzten 3 Folgen haben wir uns auf dem Weg zu unserem Wunschkandidaten fokussiert, orientiert und uns auf die wirksamsten Maßnahmen konzentriert. Jetzt steht und fällt der Erfolg unseres Projekts mit der wirkungsvollen Umsetzung.

Mein Name ist Bianca Traber. In unserer Startfolge konnten Sie bereits mehr über die Ziele und Initiatoren dieses Podcast erfahren. Falls Sie diese Folge verpasst haben, hören Sie gern im Anschluss rein.

Bitte beachten Sie die Cockie-Richtlinie von Soundcloud.

U für umsetzen

Doch jetzt beginnen wir mit dem U, das in der FOKUSrecruit Methode für die Umsetzung unseres Projekts steht. Denn das es nicht ausreicht, ein Projekt vorauszudenken und zu planen ist allen völlig klar.

Doch worin unterscheidet sich die Umsetzung mit der FOKUSrecruit Methode von der aktuellen Herangehensweise?

Vielleicht kennen Sie dieses wunderbare Zitat aus Gabun:

„Lege das Ruder erst aus der Hand, wenn das Boot an Land ist.“

Ein Beispiel aus der Praxis

In der Praxis begegnet uns immer wieder das Phänomen, bei dem sich Entscheider bereits am Ziel wähnen und sprichwörtlich das Ruder los lassen. Die Folge: Schnell wird man zum Spielball der Strömung, deren Wirkungskräfte auf der einen Seite auf Grund veränderter Marktbedingungen und Verhaltensweisen bei Bewerbern und auf der anderen Seite, auf bestimmte Mechanismen und Regeln in der Onlinewelt zurückführbar sind. Dadurch kommen viele nicht oder erst später als geplant an das ursprünglich gewünschte Ziel – Wirksam und effizient die passenden Mitarbeiter zu gewinnen.

Handlungsmuster 1

Zwei Handlungsmuster ragen dabei besonders hervor. Das erste Phänomen kann wie folgt beschrieben werden. Das Ruder wird in der Tat zu früh losgelassen. Das passiert häufig dann, wenn viele Bewerbungen eingehen. Damit verbunden ist natürlich der Einsatz von Zeit und personellen Ressourcen, um diese zu prüfen. Besonders dann, wenn sich unter den Bewerbungen aussichtsreiche Kandidaten befinden, wähnt man sich in Sicherheit. Damit nicht noch mehr Arbeit auf einen zukommt, werden Maßnahmen gestoppt. Teils mit fatalen Folgen. Denn vielfach haben sich Arbeitgeber noch nicht daran gewöhnt, dass gute Kandidaten auch die Qual der Wahl haben und noch abspringen können. Sicher abgeschlossen ist der Recruiting-Prozess nicht einmal mehr, wenn der Arbeitsvertrag bereits unterschrieben ist. Selbst die Kandidaten, die von der Arbeitgeberseite aus „auf der Reservebank geparkt“ wurden, können dann schon weg sein. Und so startet im schlimmsten Fall der komplette Prozess von vorn. Zeitverluste und Frustration inklusive.

Handlungsmuster 2

Das zweite Handlungsmuster, welches wir beobachten können, hängt vielfach mit dem Verständnis der Zielsetzung zusammen. Viele verstehen unter Personalgewinnung immer noch das einmalige Schalten von Stellenanzeigen…online oder offline. Der Job scheint damit erledigt und der Rest bis zur Einstellung passiert dann von allein und ganz automatisch. Diese Vorgehensweise kann funktionieren, wenn am Arbeitsmarkt noch ausreichend Potenzial an aktiv suchenden Arbeitskräften vorhanden ist. Auch bei großen, bekannten und begehrten Unternehmen geht die Rechnung vielfach noch auf.

Zusammenfassung und Praxistipp

Zum Erfolg führt diese Umsetzung jedoch immer seltener, wenn der Markt enger und gleichzeitig der Wettbewerb um die begehrte Kandidatenzielgruppe stärker geworden ist. Vielfach hat das mit der Sichtbarkeit der Jobangebote zu tun. Denn nur sichtbare Angebote können eine Wirkung erzielen. Doch beim Schalten von Anzeigen in Jobbörsen, der Agentur für Arbeit oder in den Social Media Kanälen lässt die Wirkung bereits nach kurzer Zeit nach. Je nach eingesetztem Medium sprechen wir  zum Teil von einem Nachlassen der Sichtbarkeit bereits nach 7 bis 14 Tagen. Das bedeutet, selbst wenn das Angebot wie angegossen zu den Bedürfnissen der Wunschkandidaten passt, jedoch nicht gesehen wird, sind alle Vorarbeiten unwirksam.

Weil diese Punkte noch nicht allgemein bekannt sind, fühlt sich die Mehrheit zu Recht sicher und glaubt, mit dem einmaligen Schalten und warten auf Bewerber ist der Job wie früher gut gemacht und der Rest nicht beeinflussbar. Erst wenn sich nicht wie gewünscht die Ergebnisse einstellen wird die Mehrheit wieder aktiv, um das bisher Umgesetzte zu wiederholen. In der Regel vergeht jedoch viel zu viel Zeit, in der man am Markt wieder von der Bildfläche verschwunden ist. Verhindern lassen sich diese Zeit- Geld- und Ressourcenverschwendung mit einer kontinuierlichen Umsetzung, welche die jeweiligen Regeln und Mechanismen des genutzten Mediums von Anfang an einplant und berücksichtigt.

Auch zu diesem Themenkomplex wird es ein PRAXIS SPEZIAL im Mehrwert-Blog geben. Schreiben Sie uns eine Mail an redaktion@diemehrwertfabrik.de und wir senden Ihnen gern die Info, sobald der Beitrag online ist.

Zusammenfassung

Wie Sie anhand der beiden vorgestellten Handlungsmuster erkennen können, lohnt es sich auch hier, das Ruder im Prozess nicht aus der Hand zu lassen und den Prozess bis zum Wunschergebnis kontrolliert und geduldig durchzuziehen. Ein paar Kenntnisse  zu den Wirkmechanismen in der Onlinewelt schaden hier in keinem Fall. Eine strukturierte Umsetzungsplanung dauert ca. 10-15  Minuten und hilft, Ressourcen wirksam und effizient einzusetzen. Denn am Ende Zeit und Geld zu sparen bedeutet auch, Ressourcen zielgerichtet und produktiv einzusetzen. Auch können durch eine strukturierte und nachhaltige Umsetzung klare Wettbewerbsvorteile erzielt und so die Besetzungszeit verkürzt werden.

Nächste Folge

In der nächsten Podcast Folge (am 04.10.2018) schauen wir uns das S der FOKUSrecruit Methode genauer an. Hier geht es darum, zukünftige Erfolge dauerhaft vom Zufall zu befreien und nachhaltig produktiver zu gestalten. Das hilft, den FOKUSrecruit Prozess so zu optimieren, dass benötigte Ergebnisse schneller und besser in der jeweils vorherrschenden Marktsituation erreicht werden können. Ich freue mich, wenn Sie wieder dabei sind.

Bleiben Sie bis dahin neugierig und immer am Puls des Marktes.

Ihre Bianca Traber

Die Autorin: Bianca Traber

Nur in die Praxis umgesetzte Ideen bilden die Basis für reale Erfolge. Alles andere sind noch Wünsche oder Ziele. Aus diesem Grund berichte ich im Best-Practice-Blog über spannende Menschen und Unternehmen, die Ihre Projekte und Ideen erfolgreich umgesetzt haben. Auch interessante Fachbeiträge  helfen dabei, aktuelle Herausforderungen im Praxis-Alltag einfacher und sicherer zu meistern. Es würde mich freuen, wenn Sie dadurch neue Impulse erhalten, um zeitnah Ihre Wünsche und Ziele zu verwirklichen

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