Wie Sie mit der FOKUSrecruit Methode wirksam und effizient Personal gewinnen (3/5)

Der Mitschnitt aus dem FOKUSrecruit Podcast Folge #003

Lieber Leser, liebe Leserin unseres Mehrwert-Blogs,

mit diesem Beitrag erhalten Sie den Mitschnitt aus dem FOKUSrecruit Podcast der Folge 003. Hier können Sie auch direkt reinhören. Bitte beachten Sie die Cockie-Richtlinie von Soundcloud.

Einleitung zur FOKUSrecruit Methode

HERZLICH WILLKOMMEN zur heutigen Folge des FOKUSrecruit Podcast

Hier eine kurze Zusammenfassung bevor wir starten:

In Folge 1 haben Sie das F der FOKUSrecruit-Methode kennengelernt, welches für den Fokus auf präzise Anforderungen, Auswahlkriterien und klare Beschaffungsprioritäten im Projekt steht. In Folge 2 haben wir das Marktumfeld genauer betrachtet, um auf Basis von Fakten und messbarer Kriterien bessere Entscheidungen für die nachfolgenden Schritte zu erhalten. Auch hier wird es ein PRAXIS SPEZIAL in unserem Mehrwert-Blog zum tieferen Verständnis geben.

Mein Name ist Bianca Traber. In unserer Startfolge konnten Sie bereits mehr über die Ziele und Initiatoren dieses Podcast erfahren. Falls Sie diese Folge verpasst haben, hören Sie gern im Anschluss rein.

Bitte beachten Sie die Cockie-Richtlinie von Soundcloud.

K für konzentrieren

Starten wir jetzt mit dem K, welches für Konzentration steht. Genauer für die Konzentration auf 3 Teilbereiche. Diese werden am besten mit Hilfe dieser 3 Leitfragen beschrieben:

  1. Wir fragen uns, wo, wann und mit welcher Botschaft treffen wir unsere Wunschkandidaten am besten?
  2. Auf welche Beschaffungswege müssen wir uns konzentrieren, damit wir unsere Kandidaten wirksam und effizient erreichen können?
  3. Anhand welcher Kennzahlen erkennen wir, wie erfolgreich wir in der Umsetzung unseres Projekts waren?

Auch die Beantwortung dieser Fragen kostet Zeit, die sich jedoch schnell wieder auszahlt, weil wir auf gewohnte Wege und Maßnahmen verzichten, wenn diese auf Grund veränderter Marktbedingungen Ihre Wirkung verloren haben. Doch auch hier lohnt es sich, genauer hinzuschauen. Denn zum Teil funktionieren auch gewohnte Wege. Es braucht jedoch, je nach Situation, eine andere Qualität in der Kommunikation und Darstellung des Jobangebots.

Die gewohnten „Schnellschüsse“ wie wir sie bereits in Folge 2 erwähnt haben, können auch hier ungewollt in eine Sackgasse führen und wichtige Ressourcen verbrennen und ein Projekt komplett ergebnislos an den Nullpunkt bringen.

Doch mit Hilfe der Umfeldanalyse haben wir bereits eine Gefahr gebannt, weil sie uns wichtige Daten und Erkenntnisse geliefert hat. Diese helfen uns jetzt im Zusammenspiel mit unseren Prioritäten und weisen uns den weiteren Weg.

Ein Beispiel aus der Praxis

Ein mittelständisches Unternehmen benötigt bundesweit mehrere Servicemonteure aus dem Bereich Heizung, Klima, Sanitär, die eigenverantwortlich in der Lage sind, Wasser, Gas- und Wäremezähler im Turnus fachgerecht und zuverlässig zu wechseln. Die Ergebnisse der bisher durchgeführten Maßnahmen waren nicht ausreichend, um die benötigten Bedarfe schnell zu decken. Ein Blick auf die Marktsituation lieferte einige Antworten. So hat sich lt. Angaben der Agentur für Arbeit die durchschnittliche Vakanzzeit in diesem Berufsfeld bei Facharbeitern und Spezialisten um 27 Tage auf 183 Tage erhöht. Die Engpässe betreffen Stand Juni 2018 alle Bundesländer. (Quelle: Fachkräfte-Engpassanalyse Agentur für Arbeit)

Um dennoch die notwendigen Mitarbeiter zu gewinnen, wurde in Zusammenarbeit mit der Fachabteilung und HR ein Kandidatenprofil erstellt. Hier wurden verschiedenste Cluster gebildet, aus denen die Hauptzielgruppe dann genauer ins Visier genommen wurde. Das Ergebnis war ein Arbeitgeberangebot, das zielsicher auf die Motive und Bedürfnisse der Zielgruppe eingezahlt hat. Gleichzeitig wurden mögliche Einwände vorweggenommen, die eine Bewerbung hätten verhindern können. Auch wurden die Kanäle herausgefiltert und bedient, bei denen die Wahrscheinlichkeit sehr hoch war, die Zielgruppe mit dem Angebot zu treffen.

In Summe konnten alle offenen Bedarfe innerhalb weniger Wochen vollständig gedeckt werden. Ohne die Konzentration auf die genannten Punkte wäre dieses Ergebnis so mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit nicht möglich gewesen.

Welche Maßnahmen das waren und wie diese konkret umgesetzt wurden können Sie auch hier in einem weiteren Praxis Spezial im Blog nachlesen.

Zusammenfassung

Wie Sie anhand der Ergebnisse erkennen können, lohnt es sich, sich auf die vielversprechendste Zielgruppe zu konzentrieren. Ein ausführliches, strukturiertes Brainstorming mit Hilfe des Kandidatenprofils dauert ca. 30 bis 40 Minuten, um passende Botschaften und Beschaffungswege zu finden. Je mehr Mitarbeiter aus der jeweiligen Fachabteilung in den Prozess mit eingebunden werden können, desto bessere Ergebnisse erhält man in kürzerer Zeit, weil diese Mitarbeiter und Motive in der Regel sehr gut kennen. Die Planung der Ressourcen und Kennzahlen nimmt ca. 10-15 Minuten in Anspruch weil hier das Kandidatenprofil bereits Klarheit über die Wege geschaffen hat.

Es lohnt sich, sich die Zeit zu nehmen und diese Fragen zu beantworten. Sie werden auch hier den Unterschied bei Ihren Ergebnissen lieben. Versprochen 🙂

Wenn Sie sich ein Kandidatenprofil wünschen, mit dem wir bereits erfolgreich in der Praxis arbeiten, schreiben Sie uns eine Mail an redaktion@diemehrwertfabrik.de

Nächste Folge

In der nächsten Podcast Folge schauen wir uns das U der FOKUSrecruit Methode genauer an. Auch hier kann es noch einmal spannend für Sie werden, weil es einige Punkte gibt, die in der Praxis oft vernachlässigt werden, jedoch zum Erfolg beitragen. Ich freue mich, wenn Sie wieder dabei sind.

Bleiben Sie bis dahin neugierig und immer am Puls des Marktes.

Ihre Bianca Traber

Die Autorin: Bianca Traber

Nur in die Praxis umgesetzte Ideen bilden die Basis für reale Erfolge. Alles andere sind noch Wünsche oder Ziele. Aus diesem Grund berichte ich im Best-Practice-Blog über spannende Menschen und Unternehmen, die Ihre Projekte und Ideen erfolgreich umgesetzt haben. Auch interessante Fachbeiträge  helfen dabei, aktuelle Herausforderungen im Praxis-Alltag einfacher und sicherer zu meistern. Es würde mich freuen, wenn Sie dadurch neue Impulse erhalten, um zeitnah Ihre Wünsche und Ziele zu verwirklichen

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