Wie Sie mit der FOKUSrecruit Methode wirksam und effizient Personal gewinnen (1/5)

Der Mitschnitt aus dem FOKUSrecruit Podcast Folge #001

Lieber Leser, liebe Leserin unseres Mehrwert-Blogs,

mit diesem Beitrag erhalten Sie den Mitschnitt aus dem FOKUSrecruit Podcast der Folge 001. Hier können Sie auch direkt reinhören. Bitte beachten Sie die Cockie-Richtlinie von Soundcloud.

Einleitung zur FOKUSrecruit Methode

Weil es Ziel des Podcast ist, neben Praxisimpulsen auch Methoden vorzustellen, beginnen wir heute mit Teil 1 der FOKUSrecruit Methode. Entwickelt wurde diese Methode, um Projekte auf Grundlage der Unternehmensziele schnell und wirksam zum erfolgreichen Abschluss zu bringen. Zusätzlich hilft die Methode dabei, mehr Sicherheit beim Finden und Einkaufen passender Lösungen zu gewinnen. Sie ist auch bestens geeignet bestehende Recruiting-Prozesse zu optimieren. Den größten Wert hat sie für jedoch für Unternehmen, weil sie sich flexibel am Markt orientiert und gleichzeitig einen sicheren Handlungsrahmen bietet.

Denn eins ist klar:
Irgendwann und irgendwie, findet jedes Unternehmen irgendwen. Wer jedoch nicht bereit ist, auf Dauer das Ruder für den Einstellungserfolg und damit auch für den Unternehmenserfolg dem Zufall zu überlassen, dem bietet sich mit der FOKUSrecruit Methode eine erstklassige Möglichkeit, um gewollte Ergebnisse aktiv selbst zu steuern.

Mein Name ist Bianca Traber. In unserer Startfolge konnten Sie bereits mehr über die Ziele und Initiatoren dieses Podcast erfahren. Falls Sie diese Folge verpasst haben, können Sie direkt hier reinhören. Bitte beachten Sie die Cockie-Richtlinie von Soundcloud.

F für fokussieren

Doch jetzt starten wir mit dem ersten Step der FOKUSrecruit Methode Dem Buchstaben F. Der Buchstabe F steht für fokussieren und am Beginn eines jeden Recruitingprojektes für den Fokus auf das tatsächlich benötigte Ergebnis. Dabei lenken wir unsere Aufmerksamkeit von Anfang auf das, was wir tatsächlich benötigen. Und zwar ausgehend von unseren Unternehmenszielen. Diese sind der Leitstern und bilden die Basis für unsere kommenden Aktivitäten. Von dort aus lenken wir unsere Aufmerksamkeit auf das sinnvoll Machbare und auf das was für den Unternehmenserfolg von Bedeutung ist.

Teilbereiche im Findungsprozess

1. Wir finden präzise die Anforderungen und Auswahlkriterien heraus, die wir für eine zukunftsfähige Lösung benötigen. Und wir legen fest, anhand welcher messbaren Kriterien wir eine sinnvolle Auswahl treffen können bzw. eine passende Lösung erkennen. Diese Punkte halten wir in einem Anforderungs- und Auswahlprofil fest. Vielleicht denken Sie jetzt…das mache ich doch schon. Klasse, dann haben Sie bereits eine solide Grundlage für Ihren Erfolg gelegt. In der Regel finden wir den Unterschied zur allgemein gängigen Praxis in der fehlenden Präzisierung, Differenzierung und Orientierung am Markt und der Ausrichtung an den Unternehmenszielen. Hier lohnt es sich in jedem Fall, bestimmte Punkte auf Vollständigkeit oder Genauigkeit zu überprüfen.

Im zweiten Stepp setzen wir klare Prioritäten im Hinblick auf die Faktoren Zeit, Kosten und Qualität.

Zusammenfassung

1. Bevor wir uns in den Dschungel der Möglichkeiten begeben, finden wir heraus, was wir wirklich brauchen um einen Engpass aufzulösen oder einen Bedarf zu decken.

Das heißt, wir entwickeln eine präzise Vorstellung davon, welcher Kandidat Kandidatin bzw. welche Lösung uns zukünftig dabei unterstützt unsere Unternehmensziele zu erreichen. Dabei kann das Ziel sein z. B. die Produktivität zu steigern, in einem Bereich schneller oder innovativer zu werden oder die Qualität zu steigern, um am Ende wettbewerbsfähiger zu sein oder zu bleiben.

Weiterhin finden wir heraus, welchen messbaren Kriterien wir besondere Aufmerksamkeit bei der Auswahl schenken wollen.

Auszug eines Anforderungsprofil

2. Wir legen fest, welche Prioritäten wir unserem gewünschten Ergebnis bei der Beschaffung Vorrang geben wollen. Ist es der Faktor Zeit der die höchste Priorität hat oder ist uns die Qualität der Lösung wichtiger. Unter Umständen können auch die Kosten der Beschaffung Vorrang haben. Diesen Punkt von Anfang an zu klären hat einen bedeutenden Einfluss auf die Lösungsfindung.

Auswirkungen in der Praxis

In der Regel versuchen Unternehmen „die alte Ordnung“ wiederherzustellen wenn es z. B. um Ersatzbedarfe geht. Dann wird geschaut, was hat der alte Stelleninhaber so alles an Aufgaben gehabt und erstellt daraus eine Stellenbeschreibung. Im schlimmsten Fall wird aus der Schublade eine alte Beschreibung herbeigezaubert. Ob die darin enthaltenen Punkte vollständig sind oder überhaupt noch einen wichtigen Beitrag zu den Unternehmenszielen leisten, wird sehr selten berücksichtigt.

Dadurch wird jedoch die große Chance verpasst, überhaupt alternative Lösungen in Betracht zu ziehen. Das können zum Beispiel Automatisierungslösungen sein, der Einsatz neuer Technologie oder Software. Auch können eine Interimslösung, Outsourcing oder die Zusammenarbeit mit einem Subunternehmer oder Freelancer beim Erreichen der Ziele weiterhelfen.

Auch wird bei der Auflistung der Wünsche selten in Haupt- und Nebenaufgaben differenziert und so entstehen am Ende Stellenanzeigen bei denen man das Gefühl hat, der Wunschkandidat ist ein Tausendsassa. Dieser rote Faden zieht sich dann über die fachlichen Anforderungen und Auswahlkriterien durch. Das führt dann oft dazu, dass nichts und niemand gut genug erscheint.

Wie kann es jedoch anders aussehen?

Ein Beispiel aus der Praxis

Ein Weiterbildungsträger hat erkannt, dass die angebotenen Schulungen zukünftig mehr beim Kunden vor Ort stattfinden werden. Für die Anforderungen an zukünftige Dozenten bedeutet das eine höhere Flexibilität und auch Reisebereitschaft mitzubringen.

Würde das Unternehmen nun weiterhin auf Basis bereits vergangener Stellenprofile neue Mitarbeiter gewinnen, kann das zukünftig Umsatzeinbußen und Wettbewerbsnachteile mit sich bringen, wenn die zukünftig benötigten Eigenschaften seitens der Kandidaten fehlen.

Die passenden Prioritäten setzen

Stellen Sie sich vor, Sie benötigen sehr kurzfristig einen neuen Mitarbeiter auf hohem Qualitätsniveau. In der Regel adressieren Entscheider in einem solchen Fall Ihren Bedarf an den Arbeitsmarkt. Bei Ihrer Suche lassen Sie sich je nach gesuchter Qualifikation dabei von Personalberatern oder Zeitarbeitsfirmen unterstützen. Diese sind in der Regel Lieferanten von schnell verfügbaren Kandidatenpotenzialen. Doch wenn der aktive Arbeitsmarkt im Wunschbereich „leergefegt“ ist, haben auch diese Lieferanten selten die Chance, qualitativ passende Angebote zu unterbreiten.

Wenn die Qualität jedoch zum Erreichen der Unternehmensziele benötigt wird, können „faule“ Kompromisse bedeutende Nachteile mit sich bringen. Spätestens hier haben Entscheider die Möglichkeit, über Alternativen nachzudenken und damit auch andere Lösungsanbieter einzubeziehen. Das können z. B. Freelancer, Outsourcing oder Interimslösungen sein. Auch eine Optimierung der zukünftigen Personalplanung kann sich hier auszahlen.

FAZIT

So wie sich der Markt ändert, passen sich auch die Unternehmensziele an. Damit verändern sich auch Anforderungen an Kandidaten und benötigte Lösungen.

Wenn es also von Anfang an gelingt, sich auf das zu fokussieren, was wirklich gebraucht wird und vor Allem dem Erreichen der Unternehmensziele dient, ist die größte Gefahr gebannt sich zu verzetteln oder im schlimmsten Fall nach Lösungen zu suchen, die nicht tragfähig oder effizient sind.

Diese Leitfragen helfen beim Fokussieren

1. Was muss ein Mitarbeiter mitbringen und wie wähle in den Passenden aus, damit die Einstellung ein Erfolg ist?

2. Was hat Vorrang bei der Beschaffung: Zeit, Geld oder Qualität?

Wenn Sie es schaffen nur diese zwei Fragen für sich klar und präzise zu beantworten, haben Sie bereits das Fundament für eine wirksame und effiziente Deckung Ihrer Bedarfe geschaffen. Wir wünschen Ihnen viel Erfolg beim Umsetzen der ersten Schritte.

Bei Fragen schreiben Sie uns gern an redaktion@diemehrwertfabrik.de

Nächste Folge

In der nächsten Podcast Folge am 24.08.2018 nehmen wir in Teil 2 das O der FOKUSrecruit Methode genauer unter die Lupe. Ich freue mich, wenn Sie wieder dabei sind.

Bleiben Sie bis dahin neugierig und immer am Puls des Marktes.

Ihre Bianca Traber

Die Autorin: Bianca Traber

Nur in die Praxis umgesetzte Ideen bilden die Basis für reale Erfolge. Alles andere sind noch Wünsche oder Ziele. Aus diesem Grund berichte ich im Best-Practice-Blog über spannende Menschen und Unternehmen, die Ihre Projekte und Ideen erfolgreich umgesetzt haben. Auch interessante Fachbeiträge  helfen dabei, aktuelle Herausforderungen im Praxis-Alltag einfacher und sicherer zu meistern. Es würde mich freuen, wenn Sie dadurch neue Impulse erhalten, um zeitnah Ihre Wünsche und Ziele zu verwirklichen

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